Ein lokal verankertes Real-Labor, das über eine Konsum- und Verwertungsgenossenschaft schrittweise autonome Versorgungsstrukturen aufbaut.
| Ebene | Funktion | Konkrete Umsetzung in Horba |
|---|---|---|
| Sachwert-Basis | Wohn- & Grundsicherung | Erwerb von Wohnraum zur Entkopplung vom spekulativen Mietmarkt |
| Konsum-Sparte | Direktbezug & Logistik | Gemeinsamer Einkauf von Grundnahrungsmitteln, Energie und Verbrauchsgütern zu Erzeugerpreisen |
| Produktions-Sparte | Dezentrale Autarkie | Anbau, Werkstätten und dezentrale Dienstleistungen durch Genossenschaftsmitglieder |
Das Fernziel – die Ersetzung staatlicher Repressions- und Verwaltungsapparate – erfordert eine funktionierende Alternative zur staatlichen alimentierten Bedarfsprüfung.
Wenn Wohnraum genossenschaftlich gehört und Energie/Nahrungsmittel über die KU direkt produziert oder gebündelt bezogen werden, sinken die monatlichen Lebenshaltungskosten drastisch. Wer nur 300 € statt 900 € zum Leben braucht, ist vom Jobcenter unabhängig.
Der gewaltige Verwaltungsapparat existiert primär, um Anträge zu prüfen, Vermögen offenzulegen und Fehlverhalten zu sanktionieren. Die Genossenschaft ersetzt diesen Kontrollwahn durch bedingungslose Sachwert-Sicherung.
Anstatt dass Mittel in die Verwaltung fließen, erzeugt die genossenschaftliche Infrastruktur echten Mehrwert. Jeder Euro aus der Zimmervermietung fließt in den Freikauf weiterer Immobilien oder in regionale Versorgungsstrukturen.
Bereits ab 10.000 Mitgliedern stehen jeden Monat 100.000 € für den schuldenfreien Aufkauf von Immobilien (wie Horba für 49.000 €) oder Transportmitteln zur Verfügung.
Damit Menschen im Grundsicherungsbezug ohne Nachteile Genossen werden können:
Die Genossenschaft zahlt keine Bardividende aus. Stattdessen Gebrauchsvorteile (vergünstigter Wohnraum, Fuhrpark, Lebensmittel). Sachleistungen sind nach Rechtsprechung im Rahmen des Förderzwecks geschützt.
Der Geschäftsanteil an der e.G. gilt im SGB II/SGB XII als Verwertungsausschluss bzw. notwendiges Vermögen zur Sicherung der Lebensgrundlage – analog zur Genossenschaftswohnung.
Der Gegenwert muss sofort spürbar sein: Vergünstigungen beim Einkaufs-Pool, kostenfreie Rechtsberatung gegen Jobcenter-Bescheide, Nutzung der Unterkünfte.
NFC-Chip & QR-Code. Schließt Türschlösser von KU-Immobilien (z. B. Haupteingang Königsee-Horba), schaltet Fahrzeuge des Fuhrparks frei, dient als Nachweis bei Partnerbetrieben.
Fälschungssichere kryptografische Identität (Self-Sovereign Identity / SSI) auf dem Smartphone. Signalisiert Zugehörigkeit zur Schutzgemeinschaft – weg vom Stigma, hin zum Miteigentümer.
Mit einem Jahresetat von 120 Millionen Euro übernimmt die Genossenschaft schrittweise die Aufgaben, an denen staatliche Stellen scheitern:
Auskalibrierung der Satzung (Fokus auf Sachwert-Förderung statt Bardividende). Eintragung ins Genossenschaftsregister und BaFin-Klärung.
Kauf der Immobilie in Horba (49.000 €). Ausgabe der ersten 100 Genossen-Ausweise mit NFC-Zugangssystem vor Ort.
Bereitstellung des Mitglieds-Portals zur Verwaltung des 10-Euro-Beitrags und der automatisierten 2-Tage-Zahlungsabwicklung.
„Vom Empfänger zum Eigentümer" – Gezielte Ansprache von Betroffenenverbänden, Erwerbslosen-Initiativen und Bürgergeld-Beziehern zur Erreichung der ersten 100.000 Mitglieder.