Die Lobby der Rentner und Grundsicherungsempfänger (SGB II/SGB XII) – und der Gruppe, die es bald werden könnte.
Kooperation mit führenden Fachanwälten für Sozialrecht über Honorarvereinbarungen und Rahmenverträge. Digitalisierte Bescheid-Prüfung per App mit automatisierter Vorprüfung durch juristische Algorithmen.
Strategische Partnerschaften mit SoVD (Sozialverband Deutschland), VdK und weiteren Organisationen. Die Genossenschaft agiert als digitaler und sachwertgestützter Arm dieser Verbände.
Gebündelte Finanzierung von Grundsatzprozessen vor dem Bundessozialgericht (BSG) und dem Bundesverfassungsgericht (BVerfG) gegen sittenwidrige Einzeltatbestände des SGB II/SGB XII.
Erwerbslose und verarmte Rentner haben bisher keine schlagkräftige Lobby, weil ihnen die finanziellen Mittel für professionelle Interessenvertretung fehlen. Die KU bündelt das Kapital ihrer Mitglieder für politischen Druck.
Eintragung der Konsumentenunion.de e.G. im Lobbyregister des Deutschen Bundestages als offizielle Interessenvertretung für prekär Beschäftigte, Rentner und Grundsicherungsempfänger.
Erstellung wissenschaftlicher Berichte („Alternative Armuts- und Reichtumsberichte"), die die reale Preisentwicklung bei Lebensmitteln, Wohnen und Energie ungeschönt abbilden.
Veröffentlichung des Abstimmungsverhaltens von Bundestagsabgeordneten bei Sozialgesetzen. Bündelung der Stimmen von Millionen Genossen als entscheidender Wahlblock.
Erwerbstätige im Niedriglohnsektor, Soloselbstständige, Alleinerziehende und Angestellte kurz vor der Rente drohen in die Altersarmut abzurutschen.
Eintritt in die Genossenschaft bevor die Bedürftigkeit eintritt. Wer bereits Genosse ist und Sachwertrechte erworben hat, gerät im Falle von Arbeitslosigkeit nicht in den psychischen und finanziellen Freifall.
Einbindung von Einsamkeit und Armut betroffener Senioren. Die Genossenschaft übernimmt schrittweise sanierungsbedürftige Immobilien im ländlichen Raum und baut sie zu bezahlbaren, barrierefreien Mehrgenerationen-Höfen um.
Überbrückung bei behördlichem Zahlungsverzug. Wenn das Jobcenter oder die Rentenkasse Zahlungen verzögert oder einstellt, springt die e.G. mit unverzinslichen Sachwert-Darlehen (z. B. Lebensmittel-Vouchern) ein.
Hilfe zur Selbsthilfe. Nutzung von Liegenschaften wie Königsee-Horba für Kurse in Eigenanbau, Handwerk, Reparatur, Imkerei und digitaler Rechtsdurchsetzung.
Meinungshoheit zurückgewinnen. Eigene Formate (Podcast, YouTube, Magazin), die das Stigma des „Empfängers" abbauen und die Erfolgsgeschichten der Selbstbefreiung durch die KU erzählen.
Physischer Beistand vor Ort. Organisation von Begleitpersonen („Beistand nach § 13 SGB X") bei Amtsgängen. Niemand geht mehr allein zum Jobcenter.
Die Verwaltung von 1 Million Genossenschaftsmitgliedern ist ein gewaltiges Unterfangen, aber dank moderner, voll automatisierter IT-Architektur machbar. Die Schlüsselfaktoren:
Kostenrahmen (Schätzung): Bei 1 Mio. Mitgliedern und 120 Mio. € Jahresbeiträgen können die Verwaltungskosten (IT, Personal, Prüfung) auf unter 5 % des Umsatzes begrenzt werden – das verbleibt weit mehr als 110 Mio. € jährlich für Sachwerbinvestitionen.
Durch diese Ergänzungen entwickelt sich die Konsumentenunion.de e.G. von einer reinen Erwerbs- und Baugenossenschaft zu einer Gewerkschaft der Lebenshaltung: